Home sweet home!

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Bewegende Tage liegen hinter mir und es scheint eine Menge geschafft-oder auch nicht, denn zwei Stunden auf der Autobahn zu verbringen ist mal so gar nicht meins. Unser Jaguar sieht auch mal nur halb so geil aus, wenn er sich mühsam durch die Blechlawine schiebt. Macht ihn leider auch verdammt durstig! Wie bei allem muss hier noch optimiert werden. Probiere schon Schleichwege aus, aber leider legt mir meine angeborene Orientierungslosigkeit, im wahrsten Sinne des Wortes, Steine in den Weg. Ich schaffe es sogar mit Navi verloren zu gehen und das stimmt mich sehr nachdenklich. Bei einer Studie würde ich sofort mitmachen, um das psychologische Problem der Orientierungslosigkeit zu ergründen und mit ein paar Pillen zu beheben, aber um die wirklich wichtigen Sachen kümmert sich mal wieder keiner. Zum Glück gibt es meine Carpool-Freunde, die mich immer wieder aufbauen (ich weiß trotzdem, was ihr denkt). Diese drei Gleichgesinnten habe ich an meinem ersten Arbeitstag kennengelernt und für super befunden. Wir sind Samstag gleich zusammen ausgegangen und wurden um halb zwei (!) der Lokalität verwiesen. Nicht etwa, weil wir Coyote Ugly mäßig auf den Tischen getanzt oder unsere Bestellungen nur noch kniend vorgetragen haben. Nein, hier ist das so! Tanzlokale schließen um zwei Uhr nachts. Tja, Puppen tanzen lassen ist hier nicht! Aber auch besser so, da die Tage ja anstrengend genug sind.
Neben diesen herausfordernden Tagen hatten wir dennoch den Samstag für unsere Wohnungssuche verplant und, was soll ich sagen, wir waren erfolgreich. Das Foto zeigt unsere neuen vier Wände, die sich wie folgt zusammensetzen: 110 qm, drei Zimmer, voll ausgestattete Küche, Balkon, Parkplatz, Waschmaschine und Trockner in beliebter Ausgehlage. Gut, dass wir uns für den gleichen Preis auch zwei Häuser in Berlin kaufen könnten, sei mal so dahin gestellt. Dafür hab ich für mein Wäscheexperiment, das immer noch nicht ganz abgeschlossen ist, neues Equipment. Von dieser neuen Destination soll dann auch das Fahrrad zum Zug zum Einsatz kommen, um dem Stau ein Schnippchen zu schlagen und wegen der Fitness (fürs Fitnessstudio reicht ja bekanntlich das Geld nicht mehr).
Unsere Fahrräder sollten mit der Luftfracht eigentlich schön längst wieder bei uns sein, doch sie wurden quasi verhaftet. Auf dem Scanner meinte man erkannt zu haben, dass wir E-Bikes auf die Reise geschickt haben. Ich hab mich schon gefreut, dass die Räder vertauscht wurden und ich die 90 Grad Berge mit einem Lächeln auf den Lippen hochroller. Da Batterien leider im Flieger nicht erlaubt sind und diese High-End-Geräte uns niemals erreichen würden, galt es dann doch herauszufinden, was den Scanner an unseren Rädern störte. Eventuell die Zellenbatterien meines Tachos, den ich natürlich vergessen hatte abzunehmen. Diese Information zu veri- oder falsifizieren dauerte die letzten zwei Wochen, bis man sich doch entschied, den Container erneut zu öffnen. Trommelwirbel…es waren…die…Fahrradschlösser, die wie riesige Batterien aussahen. Nun dürfen die Fahrräder endlich auf die Reise gehen. Ich hoffe nur, dass nichts aus dem Container fehlt. Ich werde sofort nach den Druckerpatronen sehen, denn die sind ja bekanntlich immer am teuersten!

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